05.01.2011 Versorgung
Mit Beginn des Jahres 2011 hat die Stadt Stuttgart die Gebühren für die Rest- und Bioabfälle deutlich gesenkt. Damit sparen die Stuttgarter rund 4 Millionen Euro bei der Abfallentsorgung. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) verfolgt das Ziel, die Gebühren bis zum Jahr 2015 stabil zu halten.
Im Vergleich zum Vorjahr verringern sich die Gebühren für den Restabfall durchschnittlich um 7,52 Prozent. Die Bürger müssen damit rund 3,7 Millionen Euro weniger ausgeben. Die Gebühren für den Biomüll reduzieren sich um durchschnittlich 20,64 Prozent. Hier sparen die Stuttgarter insgesamt rund 375 000 Euro.
Die AWS leert die Bioabfalltonnen von November bis April jede zweite Woche, in den Monaten Mai bis Oktober wöchentlich.
Unverändert bleiben die Gebühren für Großanfallstellen, Direktanlieferer an der Abfallverbrennungsanlage Stuttgart-Münster, Expresssperrabfall sowie für das Aufstellen von Behältern bei Festen und Veranstaltungen. Auch für sonstige mineralische Abfälle Klasse I, für mineralische Schlämme Klasse I und für die Entsorgung von Asbest werden die Gebühren nicht erhöht. Die Entgelte der mineralischen Deponie Einöd bleiben wie im Vorjahr bestehen.
Wer eine zusätzliche Leerung anfordert, bezahlt abhängig von der Art des Abfalls und der Größe des Behälters zwischen 1 und 4 Euro mehr. Außerdem erhöhen sich die Gebühren für Behälteränderungen bei den 60-Liter bis 240-Liter-Tonnen von 26 auf 28 Euro sowie bei den 1,1-Kubikmeter-Tonnen von 37 auf 39 Euro.


