Stadtverwaltung
Fußball-WM 2014 in Brasilien
Der Anpfiff zur Fußball-WM in Brasilien ist in vier Jahren. Die Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen.

Um von den Stuttgarter Erfahrungen als Spielort der Fußball-WM 2006 zu profitieren, lud die Stadt Porto Alegre zur Tagung „Porto Alegre und die Städte der WM 2014 – Das Deutschland-Erlebnis – Stuttgart“ ein. Zu den Hauptrednern gehörten dabei Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung. Ihnen hatten sich Stuttgarter Experten aus Sport, Marketing und Wirtschaft angeschlossen.

Zum Kongress waren rund 300 Teilnehmer gekommen, darunter der brasilianische Staatssekretär für Tourismus sowie mehrere Bürgermeister und Organisatoren aus WM-Spielorten. Vor ihnen präsentierte Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, wie Stuttgart es geschafft hat, eine erfolgreiche WM zu organisieren und gleichzeitig dauerhaft davon zu profitieren. Vor allem in den Bereichen Image, Tourismus, Infrastruktur und Verkehrssteuerung habe die Stadt viel gewonnen. OB Schuster hob besonders die Maßnahmen zur Fortentwicklung des NeckarParks hervor.

Positive Resonanz auf den Kongress

Der Oberbürgermeister Porto Alegres, José Fortunati, nannte den Kongress einen „großen Erfolg“, dabei sei „die Grundlage für eine dauerhafte und produktive Zusammenarbeit mit Stuttgart gelegt“ worden. Carlos Silva, der brasilianische Staatssekretär für Tourismus, ergänzte: „Die Kooperation mit Stuttgart ist von großer Bedeutung für ganz Brasilien, denn Stuttgart war einer der erfolgreichsten Austragungsorte der WM 2006“. Das Fazit der Deutsch-Brasilianischen Handelskammer (AHK) lautete: „Das Seminar hat aufgezeigt, dass die Stadt Porto Alegre bereits einen Schritt weiter ist als andere Austragungsorte der WM 2014.“ Auch zahlreiche Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet) berichteten über den Kongress: „Brasilianische Austragungsorte können von der Erfahrung Stuttgarts profitieren” hieß es auf dem Portal des brasilianischen Tourismusministeriums. „Stuttgart wird eine Referenz für Porto Alegre sein“ titelte die Tageszeitung Jornal do Comercio, Porto Alegre. Andere WM-Spielorte wie Sao Paulo, Cuiabá und Belo Horizonte haben bereits Interesse an den Erfahrungen Stuttgarts bekundet. Die Oberbürgermeister Fortunati und Schuster unterzeichneten ein Abkommen zur Vertiefung der Zusammenarbeit. Porto Alegre hat 1,5 Mio. Einwohner und ist ein wichtiges Industriezentrum im Süden Brasiliens. OB Schuster: „Stuttgart ist jetzt noch bekannter in Brasilien, und das ist auch gut für unsere Firmen, denn die Brasilianer werden für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 viele Milliarden investieren.“





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